Vernetzungstreffen in Hannover

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Inzwischen gibt es in Niedersachsen 13 Kommunen, die ebenso wie der Landkreis Aurich eine „Partnerschaft für Demokratie“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegegn Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ aufbauen.

Am 23. Juni lud der Landespräventionsrat deren Vertreterinnen und Vertreter zum ersten Vernetzungstreffen nach Hannover ein. Gemeinsam mit Vertretern der Regiestelle beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Anliegen tauschte man sich über den Stand der Umsetzung aus. Dabei zeigte sich, wie sinnvoll der Ansatz des Bundesprogramms ist, den Kommunen einen großen Spielraum zu gewähren, um passende Lösungen für die lokalen Erfordernisse entwickeln zu können. Denn die Problemstellungen in den niedersächsischen „Partnerschaften für Demokratie“ unterscheiden sich zum Teil deutlich. Unter www.demokratie-leben.de (im Kasten „Das Bundesprogramm in der Presse“) kann man sich über Projekte und Umsetzung im ganzen Bundesgebiet informieren.

Im Landkreis Aurich hat sich bereits der Begleitausschuss konstituiert. Am 13. Juli wird er sich eine Satzung geben sowie über die Antragsformulare beraten. Sie ermöglichen es engagierten Einzelpersonen und Initiativen, unbürokratisch und schnell finanzielle Förderungen zur Umsetzung von Projekten zu erhalten. Gefördert werden können Projekte und Maßnahmen im Sinne der drei Leitziele der „Partnerschaft für Demokratie“ im Landkreis Aurich:

  • Zuwanderung begleiten
  • Engagement vernetzen
  • Demokratie erlebbar machen

Am 13. Juli um 19:30 Uhr haben Interessierte Gelegenheit, im Europahaus Aurich mit dem Begleitausschuss über geplante Projekte und die weitere zivilgesellschaftliche Vernetzung im Landkreis zu diskutieren.

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