Maulwurfsarbeit für die Grund- und Menschenrechte: Demokratiefest „Menschenrechte und ich“ in der Landgemeinde Großefehn

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Im Bürgersaal der Gemeinde Großefehn
Im Bürgersaal der Gemeinde Großefehn.

72 Besucher*innen zählte das Demokratiefest in der Landgemeinde Großefehn. Eingeladen hatte die „Partnerschaft für Demokratie“. Unter dem Motto „Menschenrechte und ich“ zeigten vier Slamer und eine Slamerin ihr Können; in jeweils zwei Redebeiträgen ließen sie sich ebenso witzig wie gekonnt-theatralisch zu dem Thema aus. Die PfD nutzte den Abend, um ihre Arbeit vorzustellen; die Merchadising-Artikel von „Demokratie leben!“ (Kugelschreiber, Schreibblöcke, Postkarten und vieles mehr) wurden von den Besucher*innen fleißig mitgenommen. Es gab einen Imbiss und an den Wänden hingen die Artikel der Menschenrechtserklärung von 1948 mit allerhand Illustrationen. Bürgermeister Olaf Meinen und PfD-Koordinator Martin Gohlke eröffneten das Fest.

Moderatorin Angelika Heinich (Europahaus Aurich), Mitglied im Begleitausschuss der PfD.
Bürgermeister Olaf Meinen (links) und PfD-Koordinator Martin Gohlke.

„Wir sind zufrieden“, resümierte Gohlke. „2016 hatten wir in der Gemeinde schon ein Projekt durchgeführt, infolgedessen viele Flüchtlinge in die Leistungsmannschaften des SV Großefehn integriert werden konnten. Schon damals erörterten wir mit den Beteiligten, in der Gemeinde auch mal ein Demokratiefest zu veranstalten. Nun war es soweit. Es war Maulwurfsarbeit für die Grund- und Menschenrechte; es gab viele Diskussionen.“

Ein Slamer bei seiner Redekunst. In den Sesseln sind die anderen Slamer*innen.
Viele Diskussionen gab es am Bücher- und Werbetisch der PfD. Susanne Lauhoff (links), Mitglied im Begleitausschuss der PfD.